Süßer Griff! 5 Wege, wie QR-Codes bei Blind Boxes eingesetzt werden können 1

Spencer Pines
Edited by Spencer Pines
Updated October 1, 2026·5 min read

Key Takeaways

  • Blind-Box-Produkte sind ein äußerst profitabler Trend
  • QR-Codes können Fans mit zusätzlichen Infos zu ihren Artikeln versorgen
  • Die meisten Blind-Box-Fans kennen sich mit QR-Codes bereits aus

Blind-Box-Produkte sind gerade in aller Munde. Wenn du einen Laden besuchst, der Spielzeug oder Sammlerstücke verkauft, siehst du oft reihenweise kleine Kartons ohne Fenster oder sichtbare Hinweise auf den Inhalt – hier dreht sich alles ums Glück. 

Süßer Griff! 5 Wege, wie QR-Codes bei Blind Boxes eingesetzt werden können 1

Für Fans dieser Produkte kann es allerdings schwierig sein, den Überblick zu behalten: Was besitzt man schon, welche Serien gibt es überhaupt, und welche Geschichten stecken hinter den einzelnen Produkten? Zum Glück können Hersteller und Vertreiber von Blind-Box-Produkten mit QR-Codes ihre wachsende Fangemeinde noch besser einbinden. 

In diesem Beitrag zeige ich dir fünf verschiedene Möglichkeiten, wie QR-Codes in das Blind-Box-Erlebnis eingebunden werden können, beantworte häufig gestellte Fragen und gebe dir hilfreiche Tipps zu diesem Thema.
Also, auspacken wir mal!

Was ist ein QR-Code?

Ein QR-Code ist eine Art codiertes Bild, das Daten in einem quadratischen, einfarbigen Muster speichert. Die Technologie ähnelt den UPC-Barcodes, die du von Handelsprodukten kennst, allerdings können QR-Codes deutlich mehr Daten speichern und mehr Funktionen übernehmen. 

Scannst du einen QR-Code mit einem Smartphone oder Tablet, kannst du damit ganz einfach verschiedene Dinge erledigen, etwa dich bei Veranstaltungen einchecken oder dich in WLAN-Netzwerke einloggen, oder auf verschiedenste digitale Inhalte zugreifen, wie Bilder, Videos und URL-Links. 

Außerdem lassen sich QR-Codes ganz einfach über einen Dienst wie QR Code Developer erstellen, individuell an deine Bedürfnisse anpassen, aus verschiedensten Winkeln scannen – selbst bei sichtbaren Beschädigungen – und auf praktisch jeder Oberfläche anbringen, die ein einfaches Bild zeigen kann, etwa auf einer Karte, einem Sticker, einem Poster oder eben, wie in diesem Fall, direkt bei einem Blind-Box-Produkt. 

Was ist eine Blind Box?

Blind-Box-Produkte gibt es schon seit Jahrzehnten, aber in letzter Zeit erleben sie einen echten Popularitätsschub, vor allem bei Teenagern und jungen Erwachsenen. Im Kern ist ein Blind-Box-Produkt ein Sammelstück oder Accessoire, das in einer verschlossenen Verpackung verkauft wird, sodass du nicht genau weißt, was drin ist. 
Wenn du ein Blind-Box-Produkt kaufst, hast du oft eine vage Vorstellung davon, was enthalten sein könnte – etwa ein kleines Spielzeug zu einer Videospielfigur oder ein Emaille-Pin mit coolem Design –, aber welches genaue Teil der Serie du erwischst, bleibt bis zum Öffnen der Box ein Rätsel.  Der Spaß liegt genau in diesem Geheimnis und der Überraschung, welches Teil man am Ende bekommt. Auch der Sammelfaktor spielt eine große Rolle: Eingefleischte Fans eines bestimmten Produkts oder einer Serie kaufen oft mehrere Exemplare, um ein komplettes Set zusammenzubekommen oder genau das Teil zu ergattern, das sie wollen. 
Hast du Dubletten, kannst du sie mit anderen tauschen, um an das zu kommen, was du dir wünschst. Und dann gibt es noch die superseltenen Artikel, die für zusätzliche Spannung und Vorfreude beim Auspacken sorgen. 
Zu den häufigsten Blind-Box-Produkten zählen Pins, Schlüsselbänder, Figuren, Bekleidung und kleine Plüschtiere. Eines der bekanntesten Beispiele ist die Labubu-Reihe an Anhänger-Plüschtieren, die weltweit zu einem echten Phänomen geworden ist. 
Dieses Prinzip ähnelt Gachapon-Automaten, über die ich kürzlich in einem eigenen Beitrag geschrieben habe.

Loading QR code widget

Wie können QR-Codes bei Blind Boxes eingesetzt werden?

Sammelfaktor

Wie bereits erwähnt, spielt der Sammelfaktor bei Blind-Box-Produkten eine große Rolle. Serien bestehen oft aus mehreren Artikeln mit einem gemeinsamen Thema, Look oder Produkttyp, und Blind-Box-Fans versuchen häufig, eine komplette Serie zusammenzubekommen. 
Ein QR-Code am Produkt kann Fans dabei helfen, besser den Überblick zu behalten: Was besitzen sie schon, was fehlt noch, und auf welche anderen Artikel der Serie sollten sie achten? Außerdem lässt sich über diese Codes auch die Seltenheit jedes Artikels anzeigen – sogar in Echtzeit aktualisiert. 

Weitere Produkte

Anknüpfend an den vorherigen Punkt: Der QR-Code auf einem Blind-Box-Artikel kann Fans auch zu anderen, ähnlichen Produkten und Blind-Box-Serien führen, die sie interessieren könnten. Falls eine Blind-Box-Serie als Promotion für ein anderes Medienprojekt dient, etwa eine begleitende TV-Serie oder ein Videospiel, lassen sich darüber auch zusätzliche Informationen bereitstellen. 

Social Media

Einer der Gründe, warum Blind-Box-Produkte gerade so beliebt sind, ist der soziale Aspekt. Fans teilen ihre Funde oft online mit anderen und sorgen so dafür, dass bestimmte Produkte, die sie begeistern, bekannter werden. 
Deshalb haben die Marken und Hersteller dieser Produkte meist auch eine große Social-Media-Präsenz zur Promotion. Ein QR-Code lässt sich schnell erstellen, der zu Profilen auf Twitter/X, Facebook, Instagram, Youtube, TikTok und mehr führt, damit Fans untereinander und mit den beteiligten Unternehmen in Kontakt treten können. 

Zusätzliches Storytelling

Oft steckt in einem Blind-Box-Produkt mehr als nur der Artikel selbst. Viele sind an lizenzierte Marken mit eigenen Geschichten, Welten und Charakteren gekoppelt, in die man eintauchen kann. Sogar völlig eigenständige Produktreihen können eine eigene Hintergrundgeschichte für ihre Artikel haben. 
Dieses zusätzliche Storytelling lässt sich den Fans ebenfalls per QR-Code näherbringen. Das kann über eine eigene Webseite, ein Erklärvideo, ein Bild, eine Textdatei oder zahlreiche andere digitale Erzählformate geschehen. 

Gewinnspiele

Die meisten von uns kennen die Handlung von Charlie und die Schokoladenfabrik, in der ein Junge in seinem Schokoriegel ein goldenes Ticket findet, das ihm eine exklusive Führung durch die geheimnisvolle Fabrik ermöglicht, die den Riegel hergestellt hat. Aber wusstest du, dass sich so etwas tatsächlich auch mit Blind Boxes und QR-Codes umsetzen lässt? 
Natürlich wirst du dabei weder Willy Wonka treffen noch Oompa Loompas zu Gesicht bekommen, aber viele Gewinnspiele und Giveaways wurden bereits erfolgreich mit Blind-Box-Produkten durchgeführt, und QR-Codes können dabei ein echt praktisches Werkzeug sein. 
Alles, was man dafür tun muss, ist den Code zu scannen – schon erfährt man, ob man gewonnen hat, was man gewonnen hat, welche anderen Preise es noch gibt und wie man seinen Gewinn richtig einlöst. 

Vorteile von QR-Codes bei Blind Boxes

Einfache Nutzung

QR-Codes sind sowohl einfach zu nutzen als auch einfach zu erstellen – etwa mit einem Dienst wie QR Code Developer. Fast jedes Smartphone auf dem Markt hat heutzutage einen QR-Code-Scanner direkt eingebaut. Du musst nur die Kamera auf den Code richten und auf den Link tippen, der erscheint. 
QR-Codes lassen sich außerdem aus fast jedem Winkel scannen – sogar dann, wenn der Code sichtbar beschädigt ist. 

Weithin bekannt

Mittlerweile kennen sich die meisten Smartphone-Nutzer zumindest grundlegend mit QR-Codes aus und wissen, wie man sie benutzt. In vielen Regionen ist das Bezahlen per QR-Code sogar beliebter als Bargeld oder Karte. 

Individuell anpassbar

QR-Codes lassen sich stark individuell gestalten – mit eigenen Farben und einem Erscheinungsbild, das zu deinen Bedürfnissen oder deiner Marke passt. 

Kontaktlose Kommunikation

Die Nutzung von QR-Codes stieg während der Corona-Pandemie sprunghaft an, da Menschen damit miteinander kommunizieren, auf Inhalte zugreifen und Ressourcen teilen konnten, ganz ohne Berührung oder physische Nähe. 

Nachverfolgbar

Wenn du deine Codes mit einem Dienst wie QR Code Developer erstellst, kannst du genau verfolgen, wie sie genutzt werden. Dazu gehören Infos wie die Anzahl der Scans, wo gescannt wurde und sogar mit welchem Gerät gescannt wurde. 

Allgemeine Tipps

Kenne deine Zielgruppe: Wenn du sicher bist, dass die meisten deiner Zielgruppe nicht wissen, wie man QR-Codes nutzt, oder sie einfach nicht mögen, dann verzichte darauf.

Klare Anweisungen geben: Erkläre deutlich, wie man die QR-Codes scannt und nutzt und wohin sie führen. 

Codes auf flachen Oberflächen platzieren: Damit die Codes problemlos scannbar bleiben, bring sie nur auf flachen Flächen an, etwa Wänden, Tischen, Postern oder Flyern. 

Auf hohen Kontrast achten: Wenn du individuelle Farben für einen Code nutzt, stelle sicher, dass sie sich deutlich genug voneinander abheben, damit der Code noch lesbar ist. 

Sichtbarkeit sicherstellen: Platziere Codes nicht dort, wo sie Kunden wahrscheinlich übersehen. 

Codes nur bei Bedarf einsetzen: Gibt es eine Alternative, die für alle Beteiligten einfacher ist, nutze diese. 

Auf mehreren Geräten testen: Stelle sicher, dass deine Codes sowohl auf Android-Geräten als auch auf iPhones, Tablets und anderen Geräten funktionieren. 

Häufig gestellte Fragen

F: Können QR-Codes bei Blind Boxes eingesetzt werden?

A: Ja. QR-Codes können auf oder in der Verpackung einer Blind Box angebracht werden, damit sie von Käufern gescannt werden können.

F: Muss ich jemanden beauftragen, um meine QR-Codes zu erstellen?

A: Nein. QR-Codes kannst du ganz einfach selbst und kostenlos über einen Dienst wie QR Code Developer erstellen.

F: Muss ich etwas herunterladen, um QR-Codes zu scannen?

A: Zwar gibt es spezielle QR-Scanner-Apps für Mobilgeräte, nötig sind sie aber nicht. Die meisten modernen Smartphones können Codes direkt über die eingebaute Kamera-App scannen.

F: Welche Geräte können QR-Codes scannen?

A: Die meisten modernen Smart-Geräte mit eingebauter Kamera und Internetverbindung können QR-Codes scannen und auf die darin enthaltenen Inhalte zugreifen. Dazu zählen Smartphones, Tablets und sogar manche tragbaren Spielkonsolen.

F: Sind QR-Codes sicher?

A: Zwar gibt es gewisse Risiken bei der Nutzung von QR-Codes, insgesamt sind sie aber relativ sicher.

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