Neue Funktionen: Mehr Individualisierung für deine QR-Codes

Spencer Pines
Edited by Spencer Pines
Updated July 23, 2026·5 min read

Mit den neuen Style-Optionen werden aus schlichten schwarz-weißen Codes im Handumdrehen Codes in deinen Markenfarben, mit Logo und passendem Rahmen – ganz ohne Abstriche bei Fehlerkorrektur oder Scan-Zuverlässigkeit.

Key Takeaways

  • Individuelle Farben und Logos werden im selben Editor eingestellt wie dein Ziel-Link – Styling und Einrichtung laufen also in einem Schritt statt in zwei getrennten Tools.
  • Rahmenstile fügen dem Code eine Call-to-Action-Umrandung hinzu (z. B. „Scan mich“), ohne die scanbare Fläche zu verkleinern – die Lesbarkeit bleibt also konstant.
  • Laut einer Studie von QR-Verse aus dem Jahr 2024 erzielen Codes mit Logo und Farbe deutlich höhere Scan-Raten als schlichte schwarz-weiße Codes – ein Plus von 50 bis 80 %.

Früher haben Restaurantbesitzer auf jedem Tischaufsteller, jedem Speisekarten-Einleger und jedem Fenster-Sticker denselben schwarzen Quadrat-Code gedruckt, weil genau das eben aus dem Generator kam. Keine Farbabstimmung auf die Tischdecken, kein Logo, nichts, was „Das ist unsere Marke“ signalisierte, statt einfach nur „Das ist irgendein QR-Code.“ Kunden konnten ihn problemlos scannen, aber er wirkte wie ein nachträglicher Zusatz auf einem ansonsten durchdachten Print-Design.

Neue Funktionen: Mehr Individualisierung für deine QR-Codes

Genau diese Lücke zwischen „funktional“ und „markenkonform“ schließen die neuen Anpassungstools. Du kannst jetzt direkt im Editor Vorder- und Hintergrundfarbe festlegen, ein Logo einfügen und aus mehreren Rahmenstilen wählen – und der Code funktioniert trotzdem einwandfrei, weil die Fehlerkorrektur automatisch im Hintergrund berechnet wird, egal was du gestaltest. Für alle, die etwas zwischen einem QR-Code für die Speisekarte und einem QR-Code für die Visitenkarte erstellen, macht das den Unterschied zwischen einem Code, der einfach nur funktioniert, und einem, der bewusst gestaltet wirkt.

Was ist neu und wie nutzt du es

Das Anpassungspanel befindet sich jetzt direkt neben den Inhaltseinstellungen, wenn du einen Code erstellst. Du musst also nicht erst einen einfachen QR-Code exportieren und ihn dann in einem separaten Design-Tool aufhübschen. Hier siehst du, was sich geändert hat und wie die einzelnen Funktionen arbeiten.

Farb- und Kontrastregler

Du kannst jetzt statt dem Standard-Schwarz eine eigene Vordergrundfarbe sowie eine Hintergrundfarbe festlegen, und der Generator prüft den Kontrast automatisch, bevor du den Code herunterlädst. Ist deine Markenfarbe auf Weiß zu hell, weist dich das Tool darauf hin, damit du am Ende keinen Code hast, der bei normalem Licht nicht scannbar ist. Das ist wichtiger, als man denkt: Ein Scanner erkennt den Kontrast zwischen den Modulen, nicht deine Markenidentität. Pastelltöne auf Weiß, die am Bildschirm gut aussehen, können in einem dunklen Restaurant oder auf einem sonnenbeschienenen Parkplatz unlesbar werden. Ein guter Grund, dir vor der endgültigen Farbwahl noch einmal die allgemeinen Tipps zum QR-Code-Design anzusehen.

Logo einbetten, ohne die Scanbarkeit zu gefährden

Früher musste man für ein Logo manuell eine Lücke in den Code schneiden und hoffen, dass die Fehlerkorrekturstufe hoch genug war, um das auszugleichen. Jetzt reserviert der Editor automatisch Platz für das Logo und erhöht bei Bedarf die Fehlerkorrektur – du lädst einfach eine PNG-Datei hoch, und die umliegenden Module passen sich an, damit der Code lesbar bleibt. Eine Studie von Bitly bestätigt, warum das wichtig ist: 49 % der Marketer geben an, dass ein Logo die wertvollste Anpassungsoption ist, die ihnen zur Verfügung steht – noch vor Farbe oder Rahmenstil.

Rahmenstile und Call-to-Action-Text

Rahmen umschließen den Code mit einer kurzen Handlungsaufforderung wie „Für Speisekarte scannen“ oder „Zum Bestellen scannen“. Das hilft besonders dort, wo Menschen einen nackten QR-Code nicht sofort als interaktives Element erkennen. Das ist mittlerweile so verbreitet, dass es in manchen Bereichen wie Verpackungen fast schon Standard ist: Bereits 2022 druckten rund 92 % der Konsumgüterhersteller QR-Codes auf Lebensmittelverpackungen, und gerahmte, beschriftete Codes werden zunehmend zur Norm statt des schlichten Quadrats. Du kannst mehrere Rahmenformen durchprobieren und den Text austauschen, ohne den zugrunde liegenden Code neu erstellen zu müssen.

Wie das in bestehende Abläufe passt

An der Einrichtung des Ziels selbst ändert sich dadurch nichts. Egal ob du auf ein PDF-Menü, ein WLAN-Netzwerk oder eine Event-Seite verlinkst – du konfigurierst den Inhalt weiterhin zuerst im QR-Code-Generator und legst das Styling erst danach darüber. Der Anpassungsschritt kommt also zusätzlich dazu, sodass bereits erstellte Codes umgestaltet werden können, ohne dass Ziel-Link oder Scan-Verlauf verloren gehen.

Loading QR code widget

Tipps, um das Beste daraus zu holen

Ein paar praktische Hinweise, bevor du mit Farben und Logos loslegst.

Halte die Vordergrundfarbe dunkel und den Hintergrund hell statt umgekehrt – invertierte Farbschemata lassen sich technisch zwar scannen, scheitern aber häufiger bei älteren Handykameras.

Logos sollten etwa 20-25 % der Gesamtfläche des Codes einnehmen; alles Größere zwingt die Fehlerkorrektur so hoch, dass feine Details im Logo selbst zu verschwimmen beginnen.

Teste den Rahmentext in der tatsächlichen Druckgröße, bevor du eine ganze Charge QR-Code-Sticker produzierst – ein Call-to-Action, der am Bildschirm gut lesbar ist, kann auf einem 5-cm-Etikett schnell zu eng werden.

Stimme deine Farbwahl auf das Druckverfahren ab, denn mattes Papier und glänzendes Vinyl geben denselben Hex-Code unterschiedlich wieder, und ein zu geringer Kontrast bei Blendlicht ist im Freien ein häufiger Schwachpunkt.

Häufig gestellte Fragen

Wird mein QR-Code durch Farbe oder Logo unzuverlässiger?

Nicht, wenn du die integrierten Anpassungstools nutzt, statt das Bild manuell zu bearbeiten. Der Generator berechnet die Fehlerkorrektur passend zu dem, was du hinzufügst, neu. Ein Logo oder eine Farbänderung mindert die Scanbarkeit also nicht so, wie es der Fall wäre, wenn du Grafiken nachträglich über eine bestehende Code-Datei legst.

Muss ich alte QR-Codes neu erstellen, um die neuen Style-Optionen zu nutzen?

Nein. Bestehende dynamische Codes können direkt im Editor umgestaltet werden, ohne dass sich die zugrunde liegende URL ändert oder gesammelte Scan-Daten verloren gehen. Statische Codes, die als einfache Bilder erzeugt wurden, müssten allerdings neu erstellt werden, wenn du die neuen visuellen Optionen nutzen möchtest.

Welche Anpassungsoption wirkt sich am stärksten auf die Scan-Rate aus?

Ein Logo hat in der Regel den stärksten Effekt auf Vertrauen und Wiedererkennung – das deckt sich mit Umfragedaten, wonach Marketer es als wertvollste Anpassungsoption einstufen. Farbe und Rahmen helfen ebenfalls, aber ein wiedererkennbares Logo überzeugt Nutzer meist am ehesten davon, dass der Code seriös ist.

Kann ich diese Anpassungsfunktionen auch bei Codes für Eventtickets oder Speisekarten nutzen?

Ja, das Styling funktioniert unabhängig davon, worauf der Code verlinkt, immer gleich. Egal ob du einen QR-Code für ein Event oder für eine Speisekarte erstellst – du legst zuerst das Ziel fest und fügst danach Farbe, Logo und Rahmen hinzu.

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