Fehlerkorrektur: Wie stark darf mein Code beschädigt oder verändert sein?
Edited by Spencer Pines
Updated August 21, 2026·5 min read
Einführung

Wusstest du, dass ein QR-Code auch dann noch lesbar sein kann, wenn er ziemlich beschädigt ist? Oder dass du Logos und andere Bildelemente in deinen Code einbauen kannst? Es stimmt tatsächlich!
In diesen kleinen Quadraten steckt viel mehr Technik, als man auf den ersten Blick vermutet – und die gleichen komplexen Algorithmen, die dafür sorgen, dass deine Blu-Rays und DVDs funktionieren, kommen auch bei QR-Codes zum Einsatz.
In diesem Beitrag erkläre ich dir, wie das Ganze funktioniert, und beantworte außerdem einige häufig gestellte Fragen zu QR-Codes und ihrer Fehlerkorrektur. Also, legen wir los!
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Was ist ein QR-Code?
Ein QR-Code ist eine Art codiertes Bild, das Daten enthält und von einem Smart-Gerät wie einem Smartphone oder Tablet gescannt werden kann. Durch das Scannen erhältst du Zugriff auf verschiedenste Online- und digitale Inhalte, wie Websites, Social-Media-Seiten und WLAN-Zugangsdaten – ganz bequem von deinem eigenen Gerät aus.
QR-Codes lassen sich ganz einfach mit einem Generator wie QR Code Developer erstellen, individuell an deine Bedürfnisse anpassen und auf so gut wie allem anbringen, was ein 2D-Bild darstellen kann. Man findet sie auf Flyern, Aufklebern, Postern und sogar in digitalen Medien wie Werbespots und TV-Sendungen.
Fehlerkorrekturstufen
QR-Codes können außerdem mit vier verschiedenen Fehlerkorrekturstufen erstellt werden: L, M, Q und H.
Stufe L ist die einfachste Variante und findet sich zum Beispiel auf digitalen Displays, etwa in Bannerwerbung oder YouTube-Videos.
Stufe M kommt häufig bei gedruckten Materialien wie Visitenkarten und Flyern zum Einsatz. Bei dieser Stufe kann der Code leicht verschmutzt oder verschmiert sein und funktioniert trotzdem noch einwandfrei.
Stufe Q wird bei robusteren Druckmaterialien wie Schildern verwendet und kommt häufiger in anspruchsvolleren Umgebungen wie Fabriken oder Lagerhallen zum Einsatz.
Stufe H eignet sich ebenfalls für Fabriken und Lagerhallen, erlaubt aber zusätzlich mehr gestalterischen Spielraum, etwa für ausgefallene Formen oder Logos im Code.
Jede Stufe hat ihre eigenen Vorteile, allerdings dauert die Erstellung von Codes mit höherer Stufe länger und sie benötigen mehr Daten. Stufe M ist die am häufigsten genutzte und wird dir im Alltag am öftesten begegnen.
Anhand der Anzahl der schwarz-weißen Pixel lässt sich meist erkennen, welche Stufe ein Code hat – allerdings ist der visuelle Unterschied nur sehr subtil.
Reed-Solomon-Fehlerkorrektur
Wie bereits erwähnt, bleiben QR-Codes auch bei erheblichen Beschädigungen des visuellen Codes scannbar. Möglich macht das die sogenannte Reed-Solomon-Fehlerkorrektur. Einfach gesagt handelt es sich dabei um einen komplexen Algorithmus, der es erlaubt, bestimmte Daten trotz Beschädigung wiederherzustellen.
Der Reed-Solomon-Algorithmus erlaubt in der Regel, dass etwa 50 Prozent, also die Hälfte, des Codes beschädigt oder unleserlich sind und er trotzdem vom Scanner erkannt wird. Dieselbe Technologie kommt übrigens auch bei CDs und anderen physischen Speichermedien zum Einsatz.
Diese Technologie ermöglicht es außerdem, Codes künstlerisch zu gestalten, damit sie sich von den typischen schwarz-weißen Quadraten abheben.
Häufig gestellte Fragen
F: Macht eine höhere Fehlerkorrekturstufe einen QR-Code schwerer scannbar?
A: Nein. Codes mit einer höheren Stufe lassen sich genauso schnell scannen wie solche mit einer niedrigeren Stufe.
F: Welche Fehlerkorrekturstufe sollte ich für ein Logo in der Mitte verwenden?
A: Stufe H eignet sich am besten für Codes mit einem Logo in der Mitte, da sie den größten Anteil an Beschädigung oder Veränderung zulässt, ohne die Scanbarkeit zu beeinträchtigen.
F: Muss ich jemanden beauftragen, um meine QR-Codes zu erstellen?
A: Nein. Du kannst deine QR-Codes ganz einfach selbst und kostenlos über einen Dienst wie QR Code Developer erstellen.
F: Muss ich etwas herunterladen, um QR-Codes zu scannen?
A: Es gibt zwar spezielle QR-Scanner-Apps für mobile Geräte, aber notwendig sind sie nicht. Die meisten modernen Smart-Geräte können Codes problemlos direkt über die integrierte Kamera-App scannen.
F: Welche Geräte können QR-Codes scannen?
A: Die meisten modernen Smart-Geräte mit integrierter Kamera und Internetverbindung können QR-Codes scannen und auf die dahinterliegenden Inhalte zugreifen. Dazu zählen Smartphones, Tablets und sogar manche tragbaren Spielekonsolen.
F: Sind QR-Codes sicher?
A: Auch wenn die Nutzung von QR-Codes gewisse Risiken birgt, sind sie insgesamt relativ sicher.
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