Geschichte der QR-Codes

Spencer Pines
Edited by Spencer Pines
Updated August 12, 2026·5 min read

Einführung

Geschichte der QR-Codes

QR-Codes begegnen uns überall, besonders in den letzten Jahren. Aus diesen kleinen Codes, die früher hauptsächlich im Transport- und Versandwesen eine Nischenrolle spielten, ist eines der bekanntesten und meistgenutzten Symbole unserer Zeit geworden.

 
Aber was genau sind QR-Codes eigentlich? Woher kommen sie? Wer hat sie erfunden? Und warum wurden sie überhaupt entwickelt?
 
In diesem Beitrag beantworte ich diese Fragen und nehme dich mit auf eine Reise durch die Geschichte der QR-Codes. Keine Sorge, es gibt keinen Test – du musst dir also keine Notizen machen. Los geht’s! 

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Was ist ein QR-Code?

Ein QR-Code ist ein Bild, meist aus schwarzen und weißen Quadraten zusammengesetzt, das Daten enthält. Diese Daten lassen sich durch das Scannen mit einem Smartphone, Tablet oder einem anderen Gerät abrufen. QR-Codes bieten eine einfache Möglichkeit, auf URL-Links, Zahlungsinformationen, Sendungsverfolgung, Social-Media-Seiten und vieles mehr zuzugreifen.
 
QR steht für „Quick Response“ (schnelle Antwort), da sich die Codes mühelos scannen lassen und dabei nicht einmal exakt ausgerichtet werden müssen. Einfach das Gerät auf den Code richten – und schon wird er erkannt.
 
Da QR-Codes einfache Bilder sind, können sie überall dort angezeigt werden, wo auch ein Bild Platz findet. Das kann digital sein, etwa auf einer Werbetafel, in einem Film, auf einer Webseite oder in einem Videospiel, oder gedruckt auf einem Poster, Flyer oder einer Visitenkarte

Die Erfindung des QR-Codes

QR-Codes wurden zwar erst in den 1990er-Jahren erfunden, doch ihre Geschichte beginnt eigentlich schon viel früher – mit der Entstehung des UPC-Barcodes. Dieser Codetyp wurde in den 1950er-Jahren entwickelt, damit Geschäfte ihr stetig wachsendes Warensortiment besser erfassen und an der Kasse abwickeln konnten, während viele Volkswirtschaften nach dem Krieg einen wahren Boom erlebten. 
UPC-Codes waren eine enorme Erleichterung für Kassierer, denn sie mussten die aufgedruckte Nummer nicht mehr mühsam von Hand eintippen. Einfach scannen und weiter geht’s. Doch ganz ohne Schwächen waren sie nicht: Barcodes waren eindimensional und konnten nur eine begrenzte Menge an Daten speichern – nicht einmal Platz für das komplette englische Alphabet war vorhanden. 
Hinzu kam, dass Barcodes nur in einer bestimmten Ausrichtung gescannt werden konnten, was sowohl Kassierer als auch Kunden störte. Auch in Märkten außerhalb der englischsprachigen Welt, die ein anderes Alphabet nutzten, erwiesen sich Barcodes als unpraktisch. 
An diesem Punkt kam Denso Wave ins Spiel, ein japanischer Autoteilehersteller, der ein Team unter der Leitung von Masahiro Hara zusammenstellte, um ein neues Codesystem zu entwickeln und die Schwächen des UPC-Codes zu beheben. Denso Wave hatte ein besonderes Interesse an einem neuen System, da sie unter dem damaligen Standard bis zu 10 Barcodes pro versendetem Produkt benötigten. 
Inspiriert von den Steinen eines Go-Bretts, machten sich Hara und sein Team daran, ein Codesystem zu entwickeln, das mehr Daten speichern und sich leichter scannen lassen konnte als der bestehende UPC-Standard – und so wurde der QR-Code geboren!

Frühe Nutzung

Zum ersten Mal setzte Denso Wave QR-Codes für den Versand von Autoteilen ein. Das System funktionierte in diesem Bereich hervorragend und wurde bald auch für andere Warensendungen genutzt, etwa Lebensmittel und weitere Konsumgüter. 
Auch wenn QR-Codes den UPC-Code nicht vollständig verdrängten, erfüllten sie nahezu alle Ziele, für die sie entwickelt worden waren. Ihr besonderes Design machte sie leicht erkennbar, gut sichtbar, in der Lage, mehr Daten zu speichern, und aus verschiedensten Winkeln scannbar. 

Weite Verbreitung

Auch in den 90er-Jahren wurden QR-Codes weiterhin vor allem in der Autoteile- und Versandbranche eingesetzt. Um das Jahr 2002 fanden die Codes den Weg in die öffentliche Nutzung, als Mobiltelefone immer beliebter wurden. Man entdeckte, dass auch die Kameras von Handys diese Codes scannen und die darin enthaltenen Inhalte anzeigen konnten. 
Mit dem technischen Fortschritt der Mobiltelefone – hin zu Smartphones – nahm auch die Nutzung von QR-Codes weiter zu. Sie fanden Einzug in die unterschiedlichsten Branchen, etwa als praktische Möglichkeit zum Einchecken an Flughäfen, in Bussen oder bei Veranstaltungen. Zudem stellte sich heraus, dass QR-Codes auch auf URL-Adressen verlinken konnten – womit im Grunde das gesamte Internet über QR-Codes zugänglich wurde. 
Die Nutzung von QR-Codes stieg stetig an, bis sie während der COVID-19-Pandemie 2020 sprunghaft in die Höhe schnellte. In einer Zeit, in der Menschen versuchten, ausreichend Abstand zu halten, um die Verbreitung des Virus einzudämmen, waren QR-Codes sowohl für Unternehmen als auch für Verbraucher attraktiv – als kontaktlose Möglichkeit zur Kommunikation, für Zahlungen von Waren und Dienstleistungen sowie für den Zugriff auf vielfältige Informationen. 

Heute

Heutzutage sind QR-Codes praktisch überall zu finden. Von Versandetiketten über Visitenkarten, Spielzeug und Videospiele bis hin zu Filmen und Fernsehsendungen. Auf Produkten im Supermarkt, bei lokalen Geschäften und Ladenketten, in Kinos, Spielhallen und noch viel mehr! Es ist mehr als wahrscheinlich, dass dir schon vor der Lektüre dieses Beitrags ein QR-Code begegnet ist. 
Die Nutzung von QR-Codes ist auch dank Diensten wie QR Code Developer sprunghaft angestiegen, die es Nutzern ermöglichen, eigene Codes zu erstellen und individuell zu gestalten. So kann heute praktisch jeder Codes auf so gut wie allem anbringen und mit beliebigen Inhalten verknüpfen. 

Fazit

QR-Codes wurden entwickelt, um UPC-Barcodes zu ersetzen. Auch wenn sie das nicht vollständig geschafft haben, ist ihr Einsatzgebiet inzwischen weit über den ursprünglichen Zweck hinausgewachsen. Ob auf Postsendungen, bei der Sendungsverfolgung, Registrierung, beim Check-in, auf Spielzeug, in Spielen oder Filmen – mittlerweile gibt es kaum einen Ort, an dem man diese quadratischen Codes nicht findet.
 
Mit den kostenlosen Tools von QR Code Developer kannst du deine eigenen QR-Codes erstellen und bearbeiten. Leg noch heute los und werde Teil der spannenden Welt der QR-Codes. 

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